Der Dry Martini ist ein klarer, gerührter Cocktail aus Gin und trockenem Wermut. Verhältnis, Temperatur und Verdünnung bestimmen, ob er sehr trocken, weich oder kräuterbetont schmeckt.
Zutatenrechner
Die Mengen starten bei zwei Drinks und passen sich sofort an.
- 12 clLondon Dry Gin
- 2 cltrockener Wermut
- 24 clEiswürfel zum Rühren
- 2 StückOlive oder Zitronenzeste
Zubereitung
- Das Martiniglas gründlich vorkühlen.
- Gin und Wermut mit reichlich Eis in ein Rührglas geben.
- Etwa zwanzig Sekunden rühren, bis der Drink sehr kalt ist.
- In das kalte Glas abseihen und mit Olive oder Zitronenzeste garnieren.
Tipps für ein gutes Ergebnis
Gin und trockenen Wermut gut kühlen und mit viel Eis klar rühren. Frischer Wermut ist entscheidend. Eine Zitronenzeste macht den Martini heller, eine Olive würziger und salziger.
Geöffneten Wermut im Kühlschrank lagern und innerhalb weniger Wochen verbrauchen.
Variationen
Für einen Wet Martini den Wermutanteil erhöhen. Ein Dirty Martini ergänzt etwas Olivenlake. Mit Wodka entsteht ein Vodka Martini.
Herkunft und Charakter
Die Entwicklung des Martini ist mit mehreren frühen Gin und Wermut Drinks verbunden. Seine genaue Entstehung ist umstritten, doch er wurde zu einem Symbol klassischer Barkultur.
Häufige Fragen
Wie schmeckt ein Dry Martini?
Er ist sehr trocken, klar und spirituosenbetont. Gin liefert Wacholder und Botanicals, Wermut feine Kräuter und Weinaromen.
Gerührt oder geschüttelt?
Gerührt bleibt der Martini klar und seidig. Schütteln kühlt stärker, bringt aber mehr Luft und feine Eissplitter in den Drink.
Wie trocken sollte ein Martini sein?
Das Verhältnis ist Geschmackssache. Weniger Wermut macht ihn trockener, aber frischer Wermut sorgt oft für mehr Balance.


